Blick nach vorne richten – Nach dem Abschied vom Haustier

Der Abschied von einem geliebten Tier ist schmerzhaft und die Lücke bleibt oft eine Weile bestehen. Gib dir und deinem Kind die Zeit, die ihr braucht, bevor ihr über ein neues Haustier nachdenkt. Es gibt verschiedene Wege, langsam wieder Vertrauen zu fassen und positive Erfahrungen mit Tieren zu sammeln.

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Die Trauer anerkennen
  • Zeit geben
    Akzeptiere, dass Trauer individuell ist. Jeder braucht unterschiedlich lange, um einen Verlust zu verarbeiten.

  • Gefühle ernst nehmen
    Es ist in Ordnung, traurig, wütend oder unsicher zu sein – sprich über deine Gefühle oder schreibe sie auf.

Austausch mit anderen suchen
  • Gespräche in der Familie
    Rede offen mit Partner:innen, Kindern oder Freund:innen über den Verlust und mögliche nächste Schritte.

  • Trauergruppen für Tierbesitzer
    In manchen Städten oder online gibt es Gruppen, in denen man sich über den Verlust eines Haustiers austauschen kann.

Kleine Schritte zurück zu Tieren
  • Freiwilligenarbeit im Tierheim
    Engagiere dich für Tiere, z. B. durch Gassigehen, Pflegen oder Spielen – das hilft den Tieren und dir.

  • Spaziergänge mit Pflegehunden
    Viele Tierheime oder Nachbarn suchen Hilfe beim Ausführen von Hunden – ein schöner Kontakt, ohne direkt Verantwortung für ein eigenes Tier.

  • Besuche auf Bauernhöfen oder Streichelzoos
    Auch kurze Begegnungen mit Tieren, z. B. auf einem Bauernhof, können guttun und Freude schenken.

Tiergestützte Angebote nutzen
  • Tiergestützte Therapie
    Spezielle Programme mit Tieren können beim Verarbeiten der Trauer helfen, besonders bei Kindern.

  • Tierwohngruppen und Tiercafés besuchen
    In einigen Städten gibt es Cafés oder Gruppen, in denen man Tieren begegnen kann – unverbindlich und ohne Verpflichtung.

Eigene Wünsche und Grenzen prüfen
  • Reflexion: Bin ich bereit für ein neues Tier?
    Höre ehrlich in dich hinein: Fühlt sich ein neues Tier schon richtig an oder wäre es zu früh?

  • Gemeinsam entscheiden
    Beziehe die ganze Familie ein, wenn ihr über ein neues Haustier nachdenkt.

Alternativen zum eigenen Haustier
  • Patenschaften übernehmen
    Viele Tierheime bieten Tierpatenschaften an – so unterstützt du ein Tier finanziell und kannst es regelmäßig besuchen.

  • Tierbücher und Filme gemeinsam erleben
    Geschichten über Tiere können Trost spenden und Lust auf schöne Tiererlebnisse machen, auch ohne direkt ein Tier zu besitzen.

Nimm den Druck raus – es gibt keinen „richtigen Zeitpunkt“ für ein neues Tier. Es darf sich entwickeln und reifen, so wie es sich für dich und deine Familie stimmig anfühlt.

Sie sind nicht allein – wir sind an Ihrer Seite.

Wir begleiten Sie mit Einfühlungsvermögen und stehen Ihnen verlässlich zur Seite.
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