SEELENFELL IN ERINNERUNG, FÜR IMMER NAH

Blick nach vorne richten

Nach dem Abschied vom Haustier

Der Abschied von einem geliebten Tier ist schmerzhaft und die Lücke bleibt oft lange spürbar. Geben Sie sich und Ihrer Familie die Zeit, die Sie brauchen. Kleine, behutsame Schritte können helfen, wieder Vertrauen zu fassen und positive Erfahrungen mit Tieren zu sammeln.

Familie geht behutsam mit einem Pflegehund auf einem ruhigen Waldweg spazieren

Kein fester Zeitplan

Die Trauer anerkennen

Jeder Mensch verarbeitet einen Verlust anders. Es gibt keinen Zeitpunkt, an dem Sie wieder „bereit“ sein müssen. Trauer darf sich entwickeln und verändern – in Ihrem eigenen Tempo.

01

Zeit geben

Akzeptieren Sie, dass Trauer individuell ist. Jeder Mensch braucht unterschiedlich lange, um einen Verlust zu verarbeiten.

02

Gefühle ernst nehmen

Traurigkeit, Wut oder Unsicherheit dürfen da sein. Gespräche oder aufgeschriebene Gedanken können helfen, Gefühle zu ordnen.

03

Druck herausnehmen

Ein leichterer Tag ist kein Verrat an Ihrem Tier. Und ein schwerer Tag bedeutet nicht, dass Sie keine Fortschritte machen.

Familie spaziert gemeinsam mit zwei Hunden auf einem Weg durch einen Park.

Gemeinsam tragen

Austausch mit anderen suchen

Gespräche in der Familie

Sprechen Sie offen mit Partner*innen, Kindern oder Freund*innen über den Verlust und mögliche nächste Schritte. Unterschiedliche Bedürfnisse dürfen nebeneinander bestehen.

Trauergruppen für Tierhalter*innen

In manchen Städten und online gibt es Gruppen, in denen Menschen ihre Erfahrungen nach dem Verlust eines Haustieres teilen können. Das Verständnis anderer Betroffener kann entlasten.

Nähe ohne sofortige Verantwortung

Kleine Schritte zurück zu Tieren

Neue Begegnungen mit Tieren können guttun, ohne dass gleich die Entscheidung für ein eigenes Haustier fallen muss.

Freiwilligenarbeit im Tierheim

Helfen Sie beim Gassigehen, Pflegen oder Spielen. Ihr Einsatz unterstützt die Tiere und ermöglicht Ihnen behutsame Begegnungen.

Spaziergänge mit Pflegehunden

Tierheime oder Menschen in der Nachbarschaft suchen häufig Unterstützung beim Ausführen ihrer Hunde – Kontakt, ohne sofort die volle Verantwortung zu übernehmen.

Bauernhof oder Streichelzoo

Auch kurze, unverbindliche Begegnungen mit Tieren können Freude schenken und vorsichtig neues Vertrauen wachsen lassen.

Begleitete und unverbindliche Begegnungen

Tiergestützte Angebote nutzen

Für manche Menschen – besonders auch für Kinder – kann ein geschützter Kontakt zu Tieren dabei helfen, Gefühle wahrzunehmen und wieder Sicherheit zu gewinnen.

Tiergestützte Therapie

Spezielle Programme mit ausgebildeten Tieren und Fachpersonen können die Verarbeitung der Trauer unterstützen und neue positive Erfahrungen ermöglichen.

Tiergruppen und Tiercafés

In einigen Städten gibt es Gruppen oder Cafés, in denen Begegnungen mit Tieren unverbindlich und ohne dauerhafte Verpflichtung möglich sind.

Eine Entscheidung ohne Zeitdruck

Eigene Wünsche und Grenzen prüfen

Ein neues Tier ersetzt das verstorbene nicht. Es beginnt eine andere Beziehung. Ob und wann Sie dafür bereit sind, darf sich langsam zeigen.

Bin ich bereit für ein neues Tier?

Hören Sie ehrlich in sich hinein: Fühlt sich ein neues Tier bereits richtig an oder wäre dieser Schritt noch zu früh?

Gemeinsam entscheiden

Beziehen Sie die ganze Familie ein. Kinder und Erwachsene können unterschiedlich weit in ihrer Trauer sein und verschiedene Wünsche haben.

Verantwortung realistisch prüfen

Überlegen Sie gemeinsam, ob Zeit, Kraft, Alltag und finanzielle Möglichkeiten zu einem neuen Tier passen.

Verbunden bleiben, ohne sofort neu zu beginnen

Alternativen zum eigenen Haustier

Eine Tierpatenschaft übernehmen

Viele Tierheime bieten Patenschaften an. So können Sie ein Tier finanziell unterstützen und es – je nach Einrichtung – regelmäßig besuchen.

Tierbücher und Filme gemeinsam erleben

Geschichten über Tiere können Trost spenden, Gespräche anregen und schöne Tiererlebnisse ermöglichen, ohne direkt ein Tier aufzunehmen.

Anlaufstellen in Niederbayern

Tierheime und Tierschutzangebote in der Nähe

Informieren Sie sich vorab direkt bei der jeweiligen Einrichtung, welche Möglichkeiten für Spaziergänge, ehrenamtliche Hilfe, Patenschaften oder Besuche aktuell bestehen.

„Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt für ein neues Tier.“

Nehmen Sie den Druck heraus. Eine neue Nähe zu Tieren darf sich entwickeln und reifen – so, wie es sich für Sie und Ihre Familie stimmig anfühlt.

Sie sind nicht allein – wir sind an Ihrer Seite.

Einfühlsame Begleitung

Wir begleiten Sie mit Einfühlungsvermögen und stehen Ihnen verlässlich zur Seite. Melden Sie sich gern, wenn Sie Unterstützung benötigen.